Über Wiesbaden

Der Beginn Wiesbadens liegt in der römischen Antike, in der die Siedlung Aquis Mattiacis gegründet wurde, dessen Name noch heute am Kurhaus eingraviert vorzufinden ist. Durch die Hand der Römer enstanden die vielen Quellen, für die Wiesbaden noch heute bekannt ist. Auch stammt der Name der Stadt von ihnen ab, sowie er von Wisibadi kommt, was soviel wie „das Bad in den Wiesen“ bedeutet.

Um 1170 wurde Wiesbaden zu einer herzoglichen Residenzstadt, durch dessen Reichtum eine städtebauliche Entwicklung entstehen konnte und 1609 bis 1610 das Alte Rathaus erbaut wurde, welches noch heute das älteste Gebäude Wiesbadens ist.

Nach dem Deutschen Krieg um 1866 verlor Wiesbaden den Titel als Residenzstadt, wurde jedoch schon bald aufgrund der häufigen Besuche Kaiser Wilhelms II. als Kaiserstadt bezeichnet.
Wohlhabende Bürger folgten und investierten in die Stadt, sodass prachtvolle Gebäude entstehen konnten, wie das Kurhaus und das Staatstheater.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Wiesbaden die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands, doch die Periode als populäre Kurstadt endete schon mit dem Ersten Weltkrieg.

Während des Zweiten Weltkriegs blieb Wiesbaden glücklicherweise weitgehend verschont und ist seit 1945 die Hauptstadt des Bundeslands Hessen.

Um Wiesbaden herum befinden sich weitere bedeutungsvolle Städte wie die Metropole und Europastadt Frankfurt, die historische Studentenstadt Mainz, sowie die Weinstadt und das UNESCO-Welterbe Rüdesheim.

Wiesbaden gehört mit dem zweithöchsten Bruttoinlandsprodukt Hessens zu den zehn wohlhabendsten Städten Deutschlands.

Das Hessische Staatstheater, das Museum Wiesbaden, Konzerte im Kulturzentrum Schlachthof und im Kurhaus, das Rheingau Musik Festival, die Caligari Film-Bühne, das Literaturhaus sowie zahlreiche Filmfestivals und weitere Feste bilden das Fundament Wiesbadens Kulturszene.

Wiesbaden liegt im Herzen Europas und bietet als Hauptstadt Hessens ein wunderbares Ambiente für Veranstaltungen wie die Wiesbaden Model United Nations Konferenz 2018.